Über mich

Vielen Dank für Ihr Interesse an weiteren Informationen über mich und darüber, wie ich Ihnen helfen kann.

Mein Name ist Antje Hüfner. Ich möchte Sie inspirieren, in Ihrem Unternehmen auf Dauer leuchtende schwarze Zahlen zu schreiben dank Vertrauen und guter Kommunikationsprozesse auf und zwischen allen Ebenen der Organisation.

Das Miteinander von Menschen im Arbeitsprozess glücklicher und damit produktiver zu gestalten ist meine Berufung.

Als Diplom- Ökonom von der Uni Leipzig mit viel Begeisterung für Sport wurde ich nach einem Jahr gewöhnlichem Arbeiten im VEB Halbleiterwerk Frankfurt (Oder) nach der Wende Trainerin und Geschäftsführerin eines neu gegründeten Turnvereins. Plötzlich war ich also Leiterin mit 27 und hatte unheimlich viel Spaß daran, den Verein aufzubauen und allen Beteiligten eine Stätte für ihr aktives Wohlfühlen zu bieten. Engagierte, vor allem jugendliche Übungsleiter teilten meine Begeisterung. So wuchs die Gruppe innerhalb von fünf Jahren von 23 auf über 500 Mitglieder, wurde auch sportlich erfolgreich und erreichte mit spektakulären Shows viel Aufmerksamkeit.

Ich machte meinen Job als Leiterin damals eher intuitiv, setzte jeden Trainer nach seinen Stärken ein, besprach Unzulänglichkeiten ruhig und unter vier Augen und sendete stets Botschaften, wie wichtig der Einsatz jedes Einzelnen für den Verein war. Die gute Atmosphäre brachte die Eltern dazu, ohne zu murren höhere Beiträge zu zahlen, so dass der Trainer- Einsatz auch relativ gut vergütet werden konnte. Ich hatte „über mir“ eine Vereinsvorsitzende, mit der ich wichtige Entscheidungen besprach und die mich schalten und walten ließ. Ich habe Ihr Vertrauen nie enttäuscht und bin ihr für diese Erfahrung heute noch dankbar. In anderen Verein und Firmen sah und hörte ich immer wieder, wie sich die Akteure gegenseitig das Leben schwermachten und verstand nicht so richtig, warum sie sich das antun.

Meine Familie und ich gingen später nach Norwegen. Dort die etwa gleiche Arbeit: Sportliche Leiterin und Trainerin in einem Turnverein, der aber schon 100 Jahre alt war. Eine sehr lehrreiche Zeit. Unter anderem lernte ich, dass es in Norwegen in den allermeisten Organisationen flache Hierarchien gibt. Die Mitarbeiter werden früh in den Entscheidungsprozess einbezogen und das Arbeitsklima ist entspannt. Ich lernte auch, dass dieses Modell im norwegischen Sport nicht so leicht umzusetzen ist. Dort sind so viele Emotionen mit im Spiel, unerfüllte Träume der Eltern, deren Engagement im Vorstand, Zielkonflikte, unklare Rollen und Signale … Sport hat in Norwegen einen sehr hohen Stellenwert.

Nach der Trennung vom Verein holte ich mir Im MBA- Studium an der Universität in Agder, Kristiansand und an der Folkeuniversitet u.a. theoretischen input zu Prozessen innerhalb einer Organisation, die ich zu Beginn meiner Laufbahn so instinktiv konfliktfrei gestaltet hatte. Eine steile Lernkurve!

Wenig später als Personalberaterin legte ich eine Coaching- Ausbildung nach. Spätestens hier entdeckte ich so einige Baustellen meines eigenen Verhaltens bei den Problemsituationen im norwegischen Verein. Lösungsmöglichkeiten für einfache und komplexe Situationen wurden jetzt deutlich, und es entstand die Begeisterung dafür, anderen diese Erkenntnisse zu vermitteln.

Als Personalberater kam ich mit vielen norwegischen Firmen in Kontakt. Nicht alle Leiter waren perfekt. Jedoch lebten sie alle das Prinzip der flachen Hierarchie, der Zusammenarbeit und übten ihre Funktion meist ruhig und entspannt aus.

Ich lernte meinen jetzigen Mann kennen und bereitete mich auf meinen Umzug nach Rostock vor. Dabei stieß ich in den Medien und auch in persönlichen Gesprächen immer wieder auf Berichte von unzufriedenen Arbeitnehmern, über Kommandostrukturen, zu geringe Wertschätzung, Überlastung, innere Kündigung.

Es gibt so viele Skandinavien- Fans hier in unserer Gegend. Ich möchte Unternehmer ermutigen, sich in Richtung norwegische Firmenkultur zu bewegen. Die Menschen hier und dort sind nicht so unterschiedlich. Was dort funktioniert, führt auch hier zu mehr Mitarbeiterzufriedenheit und damit zu mehr Einsatz und ergo zu mehr Umsatz und Gewinn.

Motivationstheorien sprechen dazu eine deutliche Sprache. Auch gibt es bereits viele vorbildliche Beispiele in der deutschen Wirtschaft.

Auch der Arbeitnehmer kann einiges tun, um seinen Arbeitsalltag zu verbessern. Unser deutsches Problemdenken steht uns dabei verbreitet im Weg. Der Trick besteht darin, seine Einstellung zu ändern, mehr das Positive zu sehen, auch wenn nicht alles rosarot ist.
Das ist es vor allem, was die Norweger uns voraushaben: Sie sind eher zufrieden und meckern nicht so viel. Außerdem sind sie Meister der konstruktiven Kritik.

Mein Coaching- Repertoire enthält sowohl für Führungskräfte als auch für Mitarbeiter viele wirksame Elemente, durch die beide Gruppen nach kurzer Zeit besser zueinanderfinden – den Willen dazu und tägliche Umsetzung vorausgesetzt.


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Ihre Antje Hüfner