Über mich

Das Miteinander von Menschen im Arbeitsprozess glücklicher und damit produktiver zu gestalten ist meine Berufung

Als Diplom- Ökonom von der Uni Leipzig mit viel Begeisterung für Sport wurde ich nach einem Jahr im VEB Halbleiterwerk Frankfurt (Oder) nach der Wende Trainerin und Geschäftsführerin eines neu gegründeten Turnvereins. Den Verein aufzubauen und allen Beteiligten eine Stätte für ihr aktives Wohlfühlen zu bieten machte mir sehr viel Spaß. Engagierte, vor allem jugendliche Übungsleiter teilten meine Begeisterung. So wuchs die Kinder- und Jugendabteilung innerhalb von fünf Jahren von 23 auf über 500 Mitglieder, wurde sportlich erfolgreich und erreichte mit spektakulären Shows viel Aufmerksamkeit.
 

Intuition und Gestaltungsspielraum
Ich machte meinen Job als Führungsperson damals eher intuitiv, setzte jeden Trainer nach seinen Stärken ein, besprach Unzulänglichkeiten ruhig und unter vier Augen und sendete stets Botschaften, wie wichtig der Einsatz jedes Einzelnen für den Verein war. Kinder und Jugendliche fühlten sich wohl, wurden gut betreut und gefördert. So waren Eltern gern bereit, höhere Beiträge zu zahlen, so dass der Übungsleiter- Einsatz auch angemessen vergütet werden konnte. Ich hatte „über mir“ eine Vereinsvorsitzende, mit der ich wichtige Entscheidungen besprach und die mich in der Kinder- und Jugend-Abteilung schalten und walten ließ. Es wurden 16 Jahre teamorientierte Führungsarbeit mit der „Quasi“- Freiheit einer Unternehmerin.

Komplexität und Emotionen

Anschließend erfüllten meine Familie und ich uns den Wunsch, in Norwegen zu leben. Die ersten vier Jahre war ich Sportliche Leiterin und Trainerin in einem Turnverein, der damals gerade sein 150jähriges Jubiläum feierte. Sport hat in Norwegen einen hohen Stellenwert. So treffen in einem über Generationen etablierten Verein viele Emotionen aufeinander - unerfüllte Träume der Eltern, deren Engagement im Vorstand, die Senioren-Abteilung als eigentlicher Tonangeber... Zielkonflikte treten auf, Rollen sind nicht immer eindeutig abgegrenzt, unklare Signale werden gesendet. Eine vor allem lehrreiche Zeit mit Höhen und Tiefen.

Nach der Trennung vom Verein holte ich mir im MBA- Studium an der Universität in Agder, Kristiansand und an der Folkeuniversitet theoretischen input zu Führung und anderen Prozessen innerhalb einer Organisation.

Wenig später als Personalberaterin legte ich eine Coaching- Ausbildung nach. Spätestens hier entdeckte ich so einige Baustellen meines eigenen Verhaltens bei den Problemsituationen im norwegischen Verein. Lösungsmöglichkeiten für einfache und komplexe Situationen wurden jetzt deutlich, und es entstand die Begeisterung dafür, anderen diese Erkenntnisse zu vermitteln.

Erfolg durch echte Teamarbeit

Ich kam nun mit vielen norwegischen Firmen in Kontakt und stellte fest, dass so gut wie alle Unternehmer und Führungspersönlichkeiten das Prinzip der flachen Hierarchien und der Teamarbeit lebten und ihre Funktion meist ruhig und entspannt ausübten.

Mit dieser Herangehensweise sind die norwegischen Unternehmen wirtschaftlich sehr erfolgreich. Inzwischen haben auch hier in Deutschland viele Führungspersönlichkeiten erkannt, dass höhere Mitarbeiterzufriedenheit zu mehr Einsatz und damit zu mehr Umsatz und Gewinn führt.

Weg zum Miteinander

Die Unternehmenskultur, also der Umgang miteinander, das Reden miteinander, das Denken übereinander ist für ca. 70% des Unternehmenserfolgs verantwortlich. Anders gesagt: Gelingende Beziehungen schaffen Erfolg im Unternehmen!

Damit das Miteinander gelingt braucht es Aufmerksamkeit. Meist wird es jedoch von den normalen Tagesaufgaben verdeckt. Mit dem Team-Flow-Prozess bekommt das Zusammenwirken der Akteure den Status, den es braucht. Das Tagesgeschäft wird dadurch nicht behindert, sondern auf ein höheres Level gehoben.

Hast du Interesse, mehr über den Team-Flow-Prozess zu erfahren, melde dich hier für ein unverbindliches Gespräch an:

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